Tag der Verfassung
Der Saalfelder Landtagsabgeordnete und Vorsitzende des Haushalts- und Finanzausschusses, Maik Kowalleck, nahm gemeinsam mit seinen Kollegen der CDU-Landtagsfraktion am Festakt zum Tag des Thüringer Landtags und der Verfassung teil. Mit der Veranstaltung erinnerte der Thüringer Landtag an zwei bedeutende Meilensteine der demokratischen Entwicklung des Freistaates.
Vor 36 Jahren konstituierte sich im Nationaltheater Weimar der erste Thüringer Landtag nach der deutschen Wiedervereinigung. Am 25. Oktober 1993 verabschiedete das Parlament auf der Wartburg die Thüringer Verfassung. Seither wird der 25. Oktober in Thüringen als Tag des Landtags und der Verfassung begangen.
„Die Gründung des ersten frei gewählten Thüringer Landtags und die Verabschiedung unserer Landesverfassung waren entscheidende Schritte auf dem Weg zu einem demokratischen und selbstbestimmten Thüringen. Sie bilden bis heute das Fundament unserer parlamentarischen Demokratie“, erklärt Maik Kowalleck.
Im Rahmen des Festaktes am 28. Oktober würdigten Landtagspräsident Dr. Thadäus König, Ministerpräsident Mario Voigt und der Präsident des Thüringer Verfassungsgerichtshofs, Klaus von der Weiden, in ihren Grußworten die Bedeutung der Verfassung und der parlamentarischen Demokratie.
Die Festrede hielt die Präsidentin des Bundesarbeitsgerichts, Inken Gallner. Im Anschluss diskutierte sie in einem moderierten Gespräch mit Dana Oppermann, der diesjährigen Gewinnerin des Landeswettbewerbs „Jugend debattiert“, über die Bedeutung und Wirksamkeit der Verfassung im Wandel der Zeit.
Für Maik Kowalleck ist der jährliche Verfassungstag auch ein Anlass, sich der Verantwortung aller demokratischen Institutionen und ihrer gewählten Vertreter bewusst zu werden: „Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit. Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, sie zu bewahren und mit Leben zu füllen. Dazu gehören ein respektvoller Austausch unterschiedlicher Meinungen, die Achtung unserer Verfassung und das Engagement für unser demokratisches Gemeinwesen.“
Der Festakt machte deutlich, dass die demokratischen Errungenschaften der Friedlichen Revolution und der Wiedervereinigung auch heute Orientierung geben und eine Verpflichtung für kommende Generationen darstellen.