In der aktuellen Debatte zur Steuerpolitik hat Marcel Fratzscher, Präsident des Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, über eine mögliche Erhöhung der Mehrwertsteuer von 19 auf 21 Prozent spekuliert. Eine solche Diskussion halte ich für das völlig falsche Signal.Eine Erhöhung der Mehrwertsteuer wäre sozial ungerecht und wirtschaftlich schädlich ? gerade in einer Zeit, in der viele Menschen bereits unter massiv gestiegenen Lebensmittelpreisen und hohen Energiekosten leiden. Eine zusätzliche Belastung träfe vor allem Familien, Gering- und Normalverdiener sowie unseren Mittelstand.Deutschland hat kein Einnahmeproblem, sondern ein Ausgabenproblem. Statt über Steuererhöhungen zu spekulieren, muss der Bund Prioritäten setzen und seine Ausgabenstruktur grundlegend überprüfen.Gerade jetzt braucht es Entlastungen statt zusätzlicher Belastungen! Wir müssen die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes stärken ? das gelingt nur mit niedrigeren Steuern und einer spürbaren Senkung der Lohnnebenkosten. Arbeit darf nicht weiter verteuert werden, sonst gefährden wir Arbeitsplätze und schwächen unsere Unternehmen im internationalen Wettbewerb.Eine Mehrwertsteuererhöhung mag für manche als Option im Raum stehen ? sie wäre jedoch ökonomisch und sozial falsch.Deutschland braucht Strukturreformen, Ausgabendisziplin und gezielte Entlastungen, damit wir wieder auf Wachstumskurs kommen.#Mehrwertsteuer #Entlastung #Wirtschaft #Thüringen
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