Maik Kowalleck

Nahversorgung in der Saalfelder Südstadt sichern

CDU-Landtagsabgeordneter stellt Dringlichkeitsanfrage an die Thüringer Landesregierung – Nahversorgung in der Saalfelder Südstadt sichern

Die Zukunft des Tegut-Marktes in der Saalfelder Südstadtgalerie ist weiterhin ungeklärt. Nachdem die Schweizer Genossenschaft Migros Zürich ihr Tegut-Filialnetz in Deutschland aufgibt und sich bundesweit noch 36 Standorte in einem laufenden Bieterverfahren befinden, wächst auch in Saalfeld die Unsicherheit. Der CDU-Landtagsabgeordnete Maik Kowalleck hat deshalb eine Dringlichkeitsanfrage an die Thüringer Landesregierung gerichtet.

„Für viele Menschen in der Saalfelder Südstadt ist der Tegut-Markt ein wichtiger Bestandteil der täglichen Versorgung. Ältere Bürger und Menschen, die nicht ohne Weiteres auf ein Auto zurückgreifen können, sind auf Einkaufsmöglichkeiten in ihrer unmittelbaren Wohnumgebung angewiesen“, erklärt Maik Kowalleck.

Nach Medienberichten ist der Saalfelder Markt bislang nicht veräußert worden. Nach Angaben der Migros-Sprecherin befinden sich die noch offenen Standorte in einem weiteren Bieterverfahren. Bis zu einer Übernahme sollen die Märkte unverändert geöffnet bleiben. Wie es danach für die Filiale in der Saalfelder Südstadtgalerie weitergeht, ist derzeit offen.

Mit seiner Dringlichkeitsanfrage möchte Maik Kowalleck von der Landesregierung wissen, welche Erkenntnisse ihr über den Verkaufsprozess und die Zukunft des Saalfelder Standortes vorliegen. Darüber hinaus geht es um die möglichen Folgen einer Schließung für die Nahversorgung sowie um konkrete Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten für die Stadt Saalfeld bei der Suche nach einem geeigneten Nachfolgeunternehmen.

„Die Sicherung der Nahversorgung ist eine wichtige Aufgabe für die Lebensqualität in unseren Städten und Gemeinden. Es geht nicht nur um einen Supermarkt, sondern um kurze Wege, Selbstständigkeit im Alltag und die Attraktivität unserer Wohnquartiere. Die Landesregierung soll darlegen, welche Unterstützung sie den Kommunen in dieser Situation geben kann“, so Maik Kowalleck.

Der Abgeordnete spricht sich dafür aus, mit der Stadt Saalfeld und möglichen Interessenten nach tragfähigen Lösungen zu suchen. Ziel müsse es sein, den Nahversorgungsstandort in der Südstadtgalerie zu erhalten und damit eine wichtige Einkaufsmöglichkeit für die Bürgerinnen und Bürger zu sichern.