Papierfabrik Jass setzt Maßstäbe in der Kreislaufwirtschaft
Das Unternehmen JassPaper in Rudolstadt-Schwarza gehört zu den bedeutendsten Industrieunternehmen Thüringens und ist ein Vorreiter in der nachhaltigen Papierproduktion. Jährlich werden mehr als eine Million Tonnen Altpapier aufbereitet und zu hochwertigen Wellpappenrohpapieren verarbeitet. Damit leistet das Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Ressourcenschonung und zur funktionierenden Kreislaufwirtschaft. Die aus den Papieren hergestellten Verpackungen werden nach ihrem Gebrauch erneut gesammelt und dem Recyclingprozess zugeführt. Papierfasern können auf diese Weise mehr als 20-mal wiederverwendet werden.
Über die Arbeit und die aktuellen Herausforderungen des Unternehmens informierten sich der Landtagsabgeordnete Maik Kowalleck sowie mehrere Vertreter der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag bei einem Besuch am Standort in Rudolstadt-Schwarza. Empfangen wurden die Gäste von den Geschäftsführern Dr. Marietta Jass-Teichmann, Frank Gumbinger und Michael Habeck.
An dem Gespräch nahmen neben Maik Kowalleck, Vorsitzender des Haushalts- und Finanzausschusses des Thüringer Landtags und ehrenamtlicher Beigeordneter des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt, der CDU-Fraktionsvorsitzende Andreas Bühl, der wirtschaftspolitische Sprecher Martin Henkel, der energie- und umweltpolitische Sprecher Thomas Gottweiss, der naturschutzpolitische Sprecher Stephan Tiesler sowie der Bürgermeister der Stadt Saalfeld und Kreisvorsitzende der CDU Saalfeld-Rudolstadt, Dr. Steffen Kania, teil.
Im Mittelpunkt des Austauschs standen die aktuelle wirtschaftliche Lage, die Herausforderungen für die Industrie, der notwendige Bürokratieabbau sowie die Energie- und Standortpolitik. Die Unternehmensvertreter schilderten die Belastungen durch hohe Energiekosten, wachsende bürokratische Anforderungen und die schwierigen Rahmenbedingungen im internationalen Wettbewerb.
„Die Papierfabrik Jass ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie industrielle Wertschöpfung, Innovation und Nachhaltigkeit erfolgreich miteinander verbunden werden können. Das Unternehmen sichert Arbeitsplätze in unserer Region und zeigt eindrucksvoll, welches Potenzial in einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft steckt“, erklärte Maik Kowalleck.
Gleichzeitig wurde im Gespräch deutlich, dass die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandortes Deutschland und Thüringen gestärkt werden muss. „Unsere Unternehmen brauchen verlässliche Rahmenbedingungen. Dazu gehören eine sichere und bezahlbare Energieversorgung, schnellere Genehmigungsverfahren und ein konsequenter Abbau von Bürokratie. Nur so können wir industrielle Arbeitsplätze erhalten und neue Investitionen ermöglichen“, betonte Kowalleck.
Die CDU-Landtagsfraktion werde die Anregungen und Erfahrungen aus dem direkten Austausch mit der Wirtschaft in ihre parlamentarische Arbeit einfließen lassen. Maik Kowalleck dankte der Geschäftsführung von JassPaper für die offenen Gespräche und die interessanten Einblicke in die Produktionsabläufe eines Unternehmens, das weit über die Region hinaus für Qualität, Zuverlässigkeit, Nachhaltigkeit und Innovationskraft steht.