Unternehmensbesuch bei der ILB
Der Landtagsabgeordnete Maik Kowalleck hat im Rahmen eines Unternehmensbesuchs die ILB Industrielackierung Biedermann GmbH in Könitz besucht.
Im Gespräch mit Geschäftsführer Christian Stier informierte er sich über die Arbeit des Unternehmens, seine technologischen Stärken sowie die Zukunftsperspektiven am Wirtschaftsstandort Thüringen.
Die ILB Industrielackierung Biedermann GmbH zählt zu den sogenannten „Hidden Champions“ des Freistaats. Als Thüringer Weltmarkt- und Technologieführer wurde das Unternehmen im April 2025 offiziell ausgezeichnet. ILB hat sich insbesondere mit einem hochspezialisierten Verfahren der Beschichtung für Einparkhilfesensoren einen Namen gemacht, die in großer Zahl weltweit benötigt werden.
Zum umfangreichen Leistungsspektrum des Unternehmens gehören darüber hinaus das Pulver- und Nasslackieren, nasschemische Vorbehandlungen sowie Sandstrahlarbeiten. Damit bietet ILB passgenaue Oberflächenlösungen für anspruchsvolle industrielle Anwendungen aus unterschiedlichsten Branchen.
Bei einem gemeinsamen Rundgang durch die Produktionshallen erhielt der Landtagsabgeordnete einen detaillierten Einblick in die einzelnen Arbeitsprozesse, die eingesetzten Technologien sowie die hohen Qualitätsstandards des Unternehmens. Geschäftsführer Christian Stier erläuterte dabei die aktuellen Herausforderungen, unter anderem durch steigende Energiepreise, die Sicherung von vorhandenen Fachkräften und wachsende internationale Konkurrenz. Gleichzeitig machte er deutlich, welche Chancen sich durch Innovation und konsequente Spezialisierung ergeben.
„Die Verbindung aus hoher technischer Kompetenz, Innovationskraft und engagierten Fachkräften zeigt eindrucksvoll, welches Potenzial in der mittelständischen Industrie Thüringens steckt. Unternehmen wie die ILB Industrielackierung Biedermann GmbH belegen, dass unser Freistaat auch international wettbewerbsfähig ist. Ziel bleibt es, verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen, damit innovative Betriebe wie ILB auch künftig erfolgreich am Markt bestehen und Arbeitsplätze in der Region sichern können“, betonte der Landtagsabgeordnete Maik Kowalleck.