Klares Signal im Landeshaushalt für Brandschutz und Ehrenamt
Mit dem Beschluss des Doppelhaushalts setzt der Thüringer Landtag ein deutliches Zeichen für den Brand- und Katastrophenschutz.
In den kommenden beiden Jahren werden die Thüringer Feuerwehren mit insgesamt 44 Millionen Euro gestärkt. Ziel ist es, verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen und das ehrenamtliche Engagement dauerhaft zu unterstützen.
„Nach dem Waldbrand in Gösselsdorf setzt die Brombeer-Koalition ein klares Signal im Landeshaushalt für Brandschutz und Ehrenamt. Unsere Feuerwehren stehen rund um die Uhr bereit und das ehrenamtlich, hochprofessionell und oft unter schwierigen Bedingungen“, erklärt Maik Kowalleck, CDU-Landtagsabgeordneter und Vorsitzender des Haushalts- und Finanzausschusses des Thüringer Landtags. Angesichts steigender Anforderungen und neuer Einsatzlagen setze der Haushalt deshalb bewusst einen Schwerpunkt auf den Brandschutz.
Kernstück der Förderung ist die Anhebung der jährlichen Investitionsmittel auf 22 Millionen Euro. Diese Mittel stehen für den Neubau, Umbau und die Erweiterung von Feuerwehrhäusern sowie für die Beschaffung moderner Einsatzfahrzeuge zur Verfügung. „Durch zusätzliche Verpflichtungsermächtigungen schaffen wir trotz gestiegener Baukosten und langer Lieferzeiten die notwendige Planungssicherheit für die Kommunen“, so Maik Kowalleck.
Auch das Ehrenamt erfährt konkrete Anerkennung: Für Jubiläumsprämien sind rund 1,2 Millionen Euro eingeplant. Feuerwehrangehörige erhalten rückwirkend zum 1. Januar 2025 Prämien von 150 Euro (15 Jahre), 250 Euro (25 Jahre), 400 Euro (40 Jahre) und 500 Euro (50 Jahre).
Die Jugendfeuerwehren werden mit 845.000 Euro im Jahr 2026 und 895.000 Euro im Jahr 2027 weiter gestärkt. Zudem bleibt die Unterstützung beim Erwerb der Lkw-Fahrerlaubnis für ehrenamtliche Einsatzkräfte erhalten. Auch der Thüringer Feuerwehrverband bekommt zusätzliche Mittel.
Mit Blick auf neue Herausforderungen wie Wald- und Vegetationsbrände, Extremwetterlagen und die fortschreitende Digitalisierung sollen Förderstrukturen weiterentwickelt sowie Ausbildung und Ausstattung gezielt verbessert werden.
„Die Feuerwehren im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt leisten ihren Dienst unter zunehmend anspruchsvollen Bedingungen. Steigende Anforderungen, neue Einsatzlagen und hohe Investitionsbedarfe treffen auf knappe kommunale Ressourcen. Der beschlossene Haushalt setzt hier bewusst einen Schwerpunkt“, so der Saalfelder Landtagsabgeordnete und CDU-Finanzpolitiker Maik Kowalleck.