Eltern-Kind-Zentrum in Gorndorf braucht weiter Unterstützung

29.07.2021
v.l.n.r.: Lebenshilfe-Vorstand Simone Hübner, Landtagsabgeordneter Maik Kowalleck, Thüringer Sozialministerin Heike Werner
v.l.n.r.: Lebenshilfe-Vorstand Simone Hübner, Landtagsabgeordneter Maik Kowalleck, Thüringer Sozialministerin Heike Werner

Die Thüringer Sozialministerin Heike Werner besuchte in dieser Woche gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Maik Kowalleck den Lebenshilfe-Kindergarten im Saalfelder Stadtteil Gorndorf.
„Unser Integratives Eltern-Kind-Zentrum “Regenbogen” ist eine Kindertageseinrichtung mit besonders ausgeprägter Familien- und Sozialraumorientierung. Kinder können nur dann optimal aufwachsen und gefördert werden, wenn man ihre Eltern aktiv einbezieht. Wir betrachten das Familiensystem ganzheitlich und begleiten die Kinder und deren Eltern auf verschiedenen Ebenen. Dabei kooperieren wir auch mit Partnern im Sozialraum. In unserer Einrichtung ist jedes Kind und jede Familie willkommen, alle werden einbezogen und können am Leben im Eltern-Kind-Zentrum  teilhaben,“ so Lebenshilfe-Vorstand Simone Hübner.

Von besonderem Interesse für den Gast aus Erfurt war auch die Initiative „Lese-Opa“. Der Gorndorfer Uwe Beck liest den Kindern regelmäßig als ehrenamtlicher „Lese-Opa“ vor. Auf diese Weise möchte er die Einrichtung unterstützen und den Kindern die Freude am Lesen näherbringen. Beim Vorlesen in einer kleinen Gruppe Kinder konnte sich dann auch die Thüringer Sozialministerin von seinem Können überzeugen.   

Maik Kowalleck warb um weitere finanzielle Unterstützung für den Kindergarten und das Projekt integratives Eltern-Kind-Zentrum. Mit Blick auf den kommenden Landeshaushalt sei es wichtig, solche Programme nicht nur kurzfristig, sondern auf Dauer zu etablieren. Er selbst sei in dem Stadtteil aufgewachsen und kenne die Situation vor Ort daher sehr gut. Der Saalfelder Landtagsabgeordnete nutzte die Gelegenheit, um auch die dringende Sanierung der Gorndorfer Grundschule anzusprechen. Hier brauche es ebenfalls die Unterstützung der Landesregierung. Schließlich werden aus Kindergartenkindern auch Schulkinder.

„Die Kindergartenlandschaft in Thüringen ist differenziert. Gerade deshalb brauchen Einrichtungen mit besonderen Herausforderungen mehr Unterstützung. Im Stadtteil Gorndorf sind von den Mitarbeitern zusätzliche Aufgaben im Rahmen der Förderung und Integration zu leisten. In Erfurt werde ich mich dafür einsetzen, dass die Förderprogramme weiterlaufen und die Einrichtungen entsprechend unterstützt werden, “ so Kowalleck beim Besuch des Eltern-Kind-Zentrums.  

Die Kinder gestalteten ein kleines Programm, bei dem die Gäste beim Tücher-Tanz mitmachen konnten. Zum Abschluss ihres Besuchs erhielt die Ministerin ein von den Kindern selbstgemaltes Bild, auf dem der Namenspate des Kindergartens, der Regenbogen, natürlich nicht fehlen durfte.